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 XL600.de / XL Technik Talk
        Steckachse vorne & Gabelfeder

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Montag, 3.Sep 2012, 10:43

frommi66 Benutzer ist offline

Benutzer XL-Forum Einsteiger
Anzahl Beiträge: 7
Mitglied seit: 12.03.2012
Steckachse vorne & Gabelfeder
Hallo zusammen,

der Wiederaufbau meiner XL 600 R PD03 liegt hoffentlich in den letzten Zügen. Leider hat der Vorbesitzer viele falsche Teile verbaut. Bei 2 weiteren Problemen bräuchte ich mal Hilfe.

1. Das Gewinde der Steckachse vorne schaut nur 4-5mm aus dem Gabelholm heraus (auch wenn die Steckaches alleine in die Aufnahem am Gabeholm geschoben wird). Die Mutte greift einfach nicht am Gewinde. Sicherlich kommt auch noch eine Sicherungsscheibe rein, dann geht gar nichts mehr. Ich vermute, dass die falsche Steckachse verbaut wurde. Kann mir jemand mal die Gesamtlänge und die Länge des Gewindes sagen? meine hat 230mm und 35mm Gewinde. Bei Honda kann man mir nicht helfen.

2. Habe auch noch die Gabelfedern gegen neue (Wirth/ für PD03/ BJ84) ausgetauscht. Die neuen sind jetzt ca 4 cm kürzer. Muss ich jetzt Vorspannhülsen verwenden und wie ist dabei die richtige Länge? Soll die Vorspannhülse bei ausgefahrenem Federbein bündig mit dem Gabelverschlussdeckel sein?

Danke im voraus

Norbert
Montag, 3.Sep 2012, 11:20

dieterxyz Benutzer ist offline

Benutzer wohnt fast schon hier
Anzahl Beiträge: 332
Mitglied seit: 01.12.2011
Hallo Norbert

Steckachse. Mutter ???????????????
Die Achse wird nur durchs Radlager gesteckt. An einem Ende wird die Achse in ein Muttergewinde am Gabelende eingeschraubt (Feingewinde), beim anderen Ende wird die Achse mit einer Backe geklemmt (beim Montieren auf 'oben'-Zeichen achten!), ganz aussen ist ein Sechskant für das Einschrauben ins erwähnte Gewinde. Muttern gibt es bei der Achse nur auf den vier Stehbolzen bei der Klemmbacke.

Klingt nach 'Notachse' bei ausgeleiertem Muttergewinde.... Vorsicht bei der Materialwahl, die Achse ist ein sicherheitsrelevantes Stück ('rostfreir' Stahl geht z.B. nicht wegen Risiko der Spannungsrisskorrosion im Zusammenhang mit Streusalz!).

Gruss, Dieter
Montag, 3.Sep 2012, 11:40

frommi66 Benutzer ist offline

Benutzer XL-Forum Einsteiger
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 7
Mitglied seit: 12.03.2012
Steckachse
Vielen, vielen Dank für den Hinweis:-) Wie schon erwähnt hat der Vorbesitzer bei dem Einbau von Ersatzteilen nur gepfuscht. Hatte mich schon gewundert warum im Handbuch eine Mutter mit Sicherungsscheibe nicht erähnt wurde. Werde mal schauen ob in am Gabelende ein Gewinde ist und dann eine Orginalachse bestellen.

Nochmal Danke


Kannst du mir auch bei den Vorspannhülsen helfen?


Norbert
Montag, 3.Sep 2012, 11:50

dieterxyz Benutzer ist offline

Benutzer wohnt fast schon hier
Anzahl Beiträge: 332
Mitglied seit: 01.12.2011
Vorspannhülse.
Die Angaben müssten vom Hersteller der Ersatzfedern kommen. Falls diese Ersatzfedern kürzer sind als die Honda-Originalfedern, so könnte ich mir vorstellen, dass eine Hülse empfohlen wird, die das System "Ersatzfeder plus Hülse" auf die gleiche Länge bringt, wie die Originalfeder. Aber das ist einfach meine Spekulation - kann Dir leider hier keine wirklich gute Antwort geben.

Gruss, Dieter
Montag, 3.Sep 2012, 12:30

frommi66 Benutzer ist offline

Benutzer XL-Forum Einsteiger
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 7
Mitglied seit: 12.03.2012
noch mal die Steckachse
Hallo Dieter,

noch mal zu dem Problem mit der Steckachse. Das Innengewinde ist tatsächlich ausgenudelt. Die Achse kann einfach durchgeschoben werden. Kann eine Reperatur an dieser wichtigen Stelle mit einer ENSAT-Büchse oder HELICOIL vorgenommen werden? Wo liegen die Vorteile oder Nachteile?

Gruss

Norbert
Montag, 3.Sep 2012, 13:49

mexxl Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 1604
Mitglied seit: 30.11.2011
Hallo Norbert,

bekommt man denn diese Gewindereprapeinsätze auch als Feingewinde?
Ich wüde mir da eine selber drehen mit Bund und sie noch zusätzlich mit Schraubensicherung hochfest einkleben.
Die Frage wäre nur aus Alu oder Stahl.
Aus Alu würde man, bzw.der TÜV nicht so sehen.Ich weis nicht ob dem das so sehr gefallen würde.
Bleibt noch zu beachten wie viel Material noch zum Innenleben deines Dämpfers übrig ist.

Gruß

Jürgen


Gruß

Jürgen

Wer verbuxelte Wechstaben oder Fehler findet darf sie behalten !

Und jeder der Deutsch kann hat noch immer verstanden was ich meinte.

2x XL600R, BMW R1100R, Kreidler125DD, Gorilla, MB W201 190E2.0, MX5
Montag, 3.Sep 2012, 14:29

dieterxyz Benutzer ist offline

Benutzer wohnt fast schon hier
Anzahl Beiträge: 332
Mitglied seit: 01.12.2011
Und da noch mein Kommentar

Für einen Gewindeeinsatz wird ein etwas grösseres neues Gewinde eingeschnitten. Also gibt es eine Veränderung an der Gabel, mit Materialabtrag. Ich habe den Eindruck, dass für meinen eigenen XL-Einsatzbereich, wo keine Geländesprünge mit durchschlagender Gabel stattfinden, die Festigkeit auch mit dem Einsatzgewinde durchaus genügend gross ist. Dies, weil mir die relative Aenderung gegenüber dem ursprünglichen Gewinde als gering erscheint.

Zahlenmässig kann ich aber diese Vermutung der genügenden Restfestigkeit nach Einbau eines Helicoil-Einsatzgewindes weder rechnerisch noch experimentell belegen. Für Berechnungen dieser Art fehlen mir (neben der Zeit...) die Mittel (Berechnungs-Programme) und vor allem die Erfahrung; zudem und dies gälte auch für einen experimentellen Nachweis - wären mir die Angaben zum Auslegungs-Belastungsfall oder zu den gesetzlichen Anforderung (statisch und dynamisch) nicht bekannt.

Bei der periodischen Vorführung der Maschine (TüV) würde man vermutlich den Gewindeeinsatz gar nicht entdecken. Selbst bei genügender Festigkeit könnte aber bei sehr, sehr speziellen Vorkommnissen Probleme entstehen: Unfall mit bedeutenden Folgen und unklarem Unfallablauf, wo von Amtes wegen das Fahrzeug gründlich untersucht wird. Dann könnte sich vielleicht herausstellen, dass ein sicherheitsrelevantes Teil abgeändert worden ist (die Gewindebohrung) und damit die Maschine als ganzes gar nicht zugelassen und auch nicht versichert war. Selbst wenn die Aenderung, das Gewinde, überhaupt gar nichts mit dem Unfall zu tun hat! Das widerspricht natürlich dem gewöhnlichen Rechtsempfinden und wäre vielleicht auch für einen Top-Anwalt ein schwieriger Brocken.

Andere Möglichkeit: Gebrauchtes, ordentliches Gabelstück suchen (ebay ). Und vor dem Einbau gründlich auf Beschädigungen, Risse untersuchen.

@Jürgen: Hab ich mich auch gefragt, ob's das für fast alle Gewinde gibt. Der Bedarf danach für Reparaturen an teuren Stücken ist wohl so gross, dass ich meine: JA.
Selber gedrehter Einsatz: Für das Aussengewinde natürlich die gleiche Steigung wie innen - und in die Gänge des Innengewindes 'hineingehend'. Es ist mir schon klar, dass Du das schaffen würdest mit dem Einspannen des Dings und mit der Lage des zweiten Gewindeanfangs......
Bei allen anderen selber gedrehten Varianten habe ich das Gefühl, dass dann das neu zu bohrende Gewinde etwas gar gross wird (und somit das Gabelende zu sehr schwächt).


Gruss, Dieter









Montag, 3.Sep 2012, 14:57

XLklaus Benutzer ist offline

Benutzer ist ein Teil des Forums
Anzahl Beiträge: 610
Mitglied seit: 30.11.2011
Servus

Das Gabelende zu sehr schwächen ??
Wie soll das gehen ? Das Gewinde für die Achse sitzt doch nicht am Ende sondern an dem seitlichen Gußstück rechts im Bild .
Das kann man aber sehr wohl schwächen , da währe ich vorsichtig .

Ich habe bei mir übrigends auch Würth Federn in der Gabel und bei mir standen die Federn 4-5 cm aus der Gabel raus so das das aufschrauben der Kappe nicht gerade einfach war .
Anlagen
hondateile2.JPG   ( 104 x heruntergeladen | 135 KB )



Gruß Klaus
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Motto : Was nicht paßt wird passend gemacht
Gründlich überarbeitet XL600R mit 636 ccm , Flachschiebervergasern und HID/LED Licht
Montag, 3.Sep 2012, 15:17

dieterxyz Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 332
Mitglied seit: 01.12.2011

Hallo Klaus

Ja, hasterecht, könnte man genauer bezeichnen als mit 'Gabelende'. Ich habe tatsächlich das seitliche Teilstück mit dem Gewinde für die Achse gemeinnt. War da etwas grosszügig, dieses Teilstück liegt ja schon recht nahe am wirklichen Ende...

Gruss, Dieter

PS: Sehr schön lackiert (oder pulverbeschichtet)! Den Lack innen an den Klemmbacken nimmst Du aber wohl noch weg .

Montag, 3.Sep 2012, 15:27

XLklaus Benutzer ist offline

Benutzer ist ein Teil des Forums
Anzahl Beiträge: 610
Mitglied seit: 30.11.2011
Zitat
Original geschrieben von: dieterxyz

PS: Sehr schön lackiert (oder pulverbeschichtet)! Den Lack innen an den Klemmbacken nimmst Du aber wohl noch weg .



Das Foto ist 3 Jahre alt , und den Lack innen hab ich selbstverständlich beim Zusammenbau entfernt . Geht ja gar nicht anders wenn man die Klemmung nicht sprengen will . Das Gewinde ist auch nachgeschnitten worden um den Lack zu entfernen sonst hätte ich meine Achse vermutlich auch vernudelt




Gruß Klaus
______________________________________________________
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Montag, 3.Sep 2012, 21:40

Kai Benutzer ist offline

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Gabelreparatur
Hallo Norbert,

Dieter schätzt denke ich die Möglichkeiten der Reparatur Deines Gewindes schon ziemlich richtig ein. Meine Meinung dazu: Ich würds mit einem Helicoil-Einsatz reparieren. Da ist ziemlich viel Fleisch um das Gewinde am Gabelbein, da sollte so eine Reparatur kein Problem sein.

Helicoil-Einsätze gibts auch mit Feingewinde. Ich hab glaub ich Einsätze mit M10 x 1 , M10 x 1,25 und M10 x 1,5. Die Steckachse ist aber denke ich mit M12. Bist Du sicher, das es Feingewinde ist? Auf jeden Fall die genaue Gewindegröße klären, weil die Japaner meist Feingewinde mit anderer Steigung als das Europäische Standard-Feingewinde haben.

Gruss
Kai


Kaputt ist, wenn man aufhört zu reparieren...
Donnerstag, 6.Sep 2012, 14:57

Frido Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 209
Mitglied seit: 13.12.2011
Hallo,

wäre es nicht einfacher das Tauchrohr auszutauschen? Die findet man auch schon mal für kleines Geld und man erspart sich die Bastelei und möglichen Ärger.

Gruß
Frido


Zu alt zum arbeiten, zu jung zum sterben, aber topfit zum reisen!
Donnerstag, 6.Sep 2012, 19:23

Kai Benutzer ist offline

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Tauchrohr
@Frido:

...ganz sicher nicht. Tauchrohr tauschen = Gabel komplett zerlegen, Rohr tauschen, mit neuem Öl zusammenbauen.

Gewinde reparieren: wenn überhaupt dann Gabelbein komplett ausbauen und Reparaturgewinde einsetzen. Das geht ganz sicher wesentlich schneller und vermutlich ist ein Helicoil-Einsatz auch wesentlich kostengünstiger als ein gebrauchtes Tauchrohr. Wenn mans selbst machen kann...

Gruss
Kai


Kaputt ist, wenn man aufhört zu reparieren...
Donnerstag, 6.Sep 2012, 20:52

Frido Benutzer ist offline

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Mitglied seit: 13.12.2011
Hallo Kai,

was die Kosten betrifft stimme ich dir zu, aber Helicoils sind m.E. nur ein Notbehelf wenn es keine Alternative gibt. Sobald die Schraube etwas fest ist, dreht man oft den Gewindeeinsatz mit raus. Man muß auch die Möglichkeit und das Geschick haben ein Helicoil sauber einzusetzen.

Gebrauchte Gabelholme sind oft noch zusammengebaut und dann käme man mit dem Gabelölwechsel aus und könnte den/die neuen Holme einfach montieren. Bei der Gelegenheit könnte man auch in Erwägung ziehen eine XR-Gabel einzubauen, ist natürlich mehr Aufwand.

Soooo aufwändig ist die Gabelzerlegung aber auch nicht und bei der Gelegenheit baut man gleich neue Gabelsimmeringe ein, wer weiß wie die und das Öl aussehen?

Ist aber wie immer Ansichtssache, richtig oder falsch gibt es da nicht.

Gruß
Frido


Zu alt zum arbeiten, zu jung zum sterben, aber topfit zum reisen!
Donnerstag, 6.Sep 2012, 21:17

MTXL Benutzer ist offline

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Mitglied seit: 01.12.2011
Zitat
Original geschrieben von: dieterxyz
Andere Möglichkeit: Gebrauchtes, ordentliches Gabelstück suchen (ebay ). Und vor dem Einbau gründlich auf Beschädigungen, Risse untersuchen.


Genau so macht man das wenn es möglich ist. Helicoil ist zwar super, aber immer die letzte Möglichkeit.

Zitat
Original geschrieben von: Frido
was die Kosten betrifft stimme ich dir zu, aber Helicoils sind m.E. nur ein Notbehelf wenn es keine Alternative gibt. Sobald die Schraube etwas fest ist, dreht man oft den Gewindeeinsatz mit raus. Man muß auch die Möglichkeit und das Geschick haben ein Helicoil sauber einzusetzen.

Gebrauchte Gabelholme sind oft noch zusammengebaut und dann käme man mit dem Gabelölwechsel aus und könnte den/die neuen Holme einfach montieren. Bei der Gelegenheit könnte man auch in Erwägung ziehen eine XR-Gabel einzubauen, ist natürlich mehr Aufwand.

Soooo aufwändig ist die Gabelzerlegung aber auch nicht und bei der Gelegenheit baut man gleich neue Gabelsimmeringe ein, wer weiß wie die und das Öl aussehen?

Ist aber wie immer Ansichtssache, richtig oder falsch gibt es da nicht.


Ganz meine Meinung. Bei sicherheitsrelevanten Teilen wird nix rumgefummelt.

Gruß Andi

Gruß Andi




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