Joachim, ich sehe das ganz klar in deinem Fall.
Du hast keine Reifenbindung eines bestimmten Herstellers und hast die richtige Reifengröße laut Fahrzeugschein.
Alles gut!
Alles richtig und passt.
Gruß mexxl
Joachim, ich sehe das ganz klar in deinem Fall.
Du hast keine Reifenbindung eines bestimmten Herstellers und hast die richtige Reifengröße laut Fahrzeugschein.
Alles gut!
Alles richtig und passt.
Gruß mexxl
Danke für die Rückmeldungen.👍
Dieser ganze Reifens- und Eintragungscheiß hat mich noch nie interessiert – und ich lebe gut damit.
Korrekte Dimensionen, schwarz, rund – und gut ist das!
(Bissle Anarchie muss schon sein)
Mein Prüfer (TÜV Süd), der auch die Einzelabnahmen für meine PD03 gemacht hat, sagt folgendes:
Die obsoleten Zollgrößen werden bei unseren alten Möhren ab jetzt unter Berücksichtigung der Felgenbreiten in die entsprechenden metrischen Größen umgerechnet und ohne Hersteller- und Profilbindung eingetragen.
Die Zollgrößen werden ausgetragen.
Zur Ermittlung der metrischen Größen wird die ETRTO-Tabelle herangezogen.
Empfehlungen von Reifenherstellern können zusätzlich berücksichtigt werden.
Die Freigängigkeit ist bei unseren Moppeds im Serienzustand ohnehin kein Thema.
Ich denke, das ist für uns in vielen Fällen eine gute Nachricht. Wer Felgengrößen ändern will, sollte ja ohnehin vorher mit dem Prüfer seines Vertrauens sprechen.
Vg S
Diese Info habe ich kürzlich in der Motorradzeitschrift gefunden. Es scheint sich was zu bewegen in der Sache.
Am Ende bringt einen das ja auch nicht weiter gegenüber der letzten Situation. Kostenfaktor bleibt vermutlich laut Preiskatalog gute 100 euro zur Eintragung + Änderung des Fahrzeugscheines bei der Behörde. Bei manchem Moped muss man das aber auf sich nehmen, um überhaupt noch reifen tauschen zu können, wenn alte Formate und Modelle nicht mehr verfügbar sind.
Es ist natürlich ein Preis, den man zahlen kann, aber ob es not tut, dem Halter das Geld aus der Tasche zu angeln, weiß ich auch nicht.
Der TÜV Süd trägt (Aussage meines {gewerblichen} Prüfers, der sehr auf Zack ist) inzwischen auch keine Fabrikats- und Modellbindungen mehr ein, wegen Marktverzerrung. Nur ist da halt der günstigste Preis laut Liste stand Dezember 24 ~107 Euro gewesen.
Zum Thema 'Reifen eintragen' hatte ich kürzlich ein interessantes Erlebnis:
Damals im Jahr 1997 hatte ich bei meiner XL andere Reifengrößen eintragen lassen:
Vorne 90/90-21
HInten 120/90-17 und 130/80-17
Ohne Fabrikatsbindung, jedoch nur paarweise
Ein paar Jahre später habe ich auf Saisonkennzeichen umgestellt und im Zuge dessen einen neuen Fahrzeugbrief und Schein erhalten.
Den alten Fahrzeugbrief hatte ich behalten (mit Vermerk) und vom alten Fahrzeugschein hatte ich mir vor Abgabe ein Kopie gemacht.
Beim neuen Fahrzeugschein wurde jedoch nicht die nachträgliche Reifeneintragung übernommen. Ich hatte mir damals nichts dabei gedacht, denn ich hatte ja eine Kopie vom alten Schein mit der Reifeneintragung.
So bin ich bis diesen Sommer herumgefahren und hatte bei Kontrollen und bei der HU nie Probleme.
Als ich kürzlich beim TÜV war, meinte der Prüfer dass ich diese Reifengrößen auch in den neuen Fahrzeugschein eintragen muss. Ich bin dann gerade noch so durch den TÜV gekommen.
Also habe ich hier beim Landratsamt einen Termin gemacht und bin mit dem aktuellen Fahrzeugbrief und Schein sowie dem alten Fahrzeugbrief (mit der Reifeneintragung) und der Kopie vom alten Fahrzeugschein dort angetreten. Habe dann gefragt ob sie die Daten auch in den neuen Fahrzeugschein schreiben kann (TÜV Forderung).
Die Dame hat zuerst etwas komisch geschaut und hat es dann tatsächlich gemacht. Es hat sogar keine Gebühren gekostet.
Jedenfalls werde ich zukünftig bei Fahrzeugummeldungen genauer schauen, dass auch alle Daten korrekt übernommen wurden.
Sowas hatte ich auch schon mal. Extra darauf hingewiesen, und GNAU DAS wurde "vergessen" Dieses "vergessen" scheint so eine Art Behördensport zu sein. Ich fürchte, nur so kommt vielleicht etwas Farbe in den unspannenden job
Jo, bei mir fehlen auch Daten im Fahrzeugbrief. Die wurden aber anscheinend schon vergessen, als Mitte der 90er ein Ersatz für einen zerfetzten Brief ausgegeben und der alte eingezogen würde. Daher gibt's kein Original mehr. Eine Änderung ist nicht mehr ohne weiteres möglich. Daher immer die alten Briefe/scheine aufbewahren.
Heutzutage sind die Daten bei der Zulassungsstelle hinterlegt, wenn das Fahrzeug in jüngerer Vergangenheit einmal bearbeitet (umgemeldet oder sonst etwas) wurde. Früher mussten die den ganzen Klapperradatsch abtippen. Heute fügen sie nur noch Änderungen hinzu bzw. entfernen sie, wenn etwas ausgetragen wird.
Trotzdem scheint das mit der Datenübernahme auch heutzutage noch ein Thema zu sein.
Ich habe in 2020 ein älteres Auto gekauft, das einige nachträgliche Eintragungen hat.
Bei der Fahrzeuganmeldung auf der Zulassungsstelle hat mich dann die Dame gefragt, ob sie denn den ganzen Text (sprich die Eintragungen) übernehmen muss.🙈
Ja genau. Und ab jetzt sind die Eintragungen erfasst und hinterlegt. Wenn sich jetzt etwas ändert, muss nur noch der eine Teil geändert werden.
Früher musste alles neu getippt werden.
Moin Zusammen,
Jetzt möchte ich euch nun auch mal meine Erfahrung zu den Reifengrößen schildern, da mir die Reifenfabrikatsbindung beim letzten TÜV Termin sehr viel Ärger bereitet hat.
Ausgangssituation war, dass der TÜV über 8 Monate abgelaufen war. Dementsprechend musste hier eine erweiterte Hauptuntersuchung (wird bei Überziehung um mehr als zwei Monate gemacht) durchgeführt werden.
Letztendlich wurde mir nach der Prüfung die TÜV Plakette zunächst verweigert, weil die montierten Reifen nicht dem Fabrikat, welches im Fahrzeugschein vermerkt ist entsprachen. (Festgestellter Mangel: 5.2.2d -> Räder alle Zulässigkeit nicht nachgewiesen.) Dementsprechend wurde dies als erheblicher Mangel gewertet.
(Ich möchte hier nochmal erwähnen, dass dies bei den vorherigen beiden TÜV Besuchen nie ein Thema war und aufgrund der hier im Forum erörterten Thematik aufgetreten ist.)
Um dieses Problem letztlich zu lösen wurden mir seitens des TÜVs zwei Möglichkeiten vorgeschlagen.
- Möglichkeit 1: Eintragung der montieren Reifen (Größe und Fabrikatsbindung) -> Kosten: ca. 50 Euro
- Möglichkeit 2: Austragung der Reifenfabrikatsbindung -> Kosten ca. 180 Euro
Letztlich hatte ich mich für Möglichkeit 2 entschieden, da es denkbar ist, dass der aktuell montierte Reifen (Continental Trail Attack) bei einem zukünftigen Reifenwechsel nicht mehr auf dem Markt ist und Ich dann beim TÜV wieder vor dem selben Problem stehe.
Dementsprechend wurde bei mir eine Begutachtung nach §19 (2) / 21 StVZO - Austragung der Reifenfabrikatsbindung durchgeführt.
Betreut wurde ich hierbei vom TÜV Süd in Karlstadt.
Ich werde hier nun auch die Fotos des Gutachtens einstellen, damit Ihr euch die Papiere auch mal anschauen könnt und sofern es bei TÜV Verwirrung oder Probleme geben sollte Ihr dem Prüfer ein Mustergutachten zeigen könnt.
Habe auch von einem Kumpel mitbekommen, dass Ihn der TÜV Prüfer, der Ihn betreut hatte überhaupt nicht mit der Thematik auskennte und Ihn nach langem Hin- und Her an den TÜV Süd in Karlstadt verwiesen hat, welche bei Ihm exakt wie bei mir vorgegangen sind.
Abschließend ist noch zu erwähnen, dass das angefertigte Gutachten in den Fahrzeugschein eingetragen werden muss. Dies sollte auch möglichst zeitnah nach der Prüfung geschehen, da das Fahrzeug ohne die Eintragung die Betriebserlaubnis verliert, was im Falle eines Unfalles ziemlich heftige Folgen für den Halter haben kann.
Weiterhin ist auf dem letzten Foto auch noch die Änderung im Fahrzeugschein dokumentiert. Dieser hat nun ein Beiblatt, auf dem Austragung vermerkt ist.
Immerhin: Meiner nimmt dafür "nur" 125 €. Wenigstens entschuldigt er sich jedes Mal, wenn er es tun muss.
Immerhin: Meiner nimmt dafür "nur" 125 €. Wenigstens entschuldigt er sich jedes Mal, wenn er es tun muss.
Bei welcher Prüforganisation warst du?
GTÜ
Hi,
ich hoffe das es Ok ist das ich diesen Thread für meine Frage missbrauche. Ich habe letztes Jahr eine XL 600 Pd04 Bj 89 geschenkt bekommen. Nun ist der TÜV fällig und ich stehe vor der Reifen frage.. Im Zuge der H Abnahme wurden wohl die Größen 3.00-21 48R Tubel und 5.10-17 67R Tubel eingetragen, keine Herstellerbindung vorhanden. Als Felgen sind die D.I.D Felgen verbaut welche für Tubless sind. Ich konnte aber in diesen Größen nur Tubetype Reifen finden. Wenn ich das aber richtig verstehe muss ich Tubless fahren oder? Kann ich die Umrechnungstabelle heranziehen und die Reifen mit der passenden Metrischengröße montieren oder muss diese dann eingetragen werden? Vorallem ist es nicht ganz einfach einen Hinterreifen mit Lastindex 67 zu finden.. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Gruß
Benny
Hallo Benny,
also metrisch muss leider auf jeden Fall eingetragen werden, wenn du denn solche legal fahren möchtest. Auf den Schlauchlos-Felgen der PD04 können dann aber auch problemlos Schlauchreifen montiert werden, z.B. der Heidenau K60 Scout. Den normalen K60 (ohne Scout) gibt es sogar noch in Zollgrössen. Den Lastindex kennen ich jetzt aus dem Stehgreif aber nicht.
Ansonsten hast du definitiv keine 89er PD04, die gibt's nicht. Entweder LM von 85 oder 87 oder eine RM von 86. Deine hat wahrscheinlich noch etwas länger im Laden gestanden und ist erst 89 zugelassen worden. Also EZ 89.
Trag am Besten dein Mopped noch in deinem Profil ein, dann weiß man direkt Bescheid, was du fährst.
Ich habe bei meiner RM 54R bzw. 65R in den Papieren stehen. Der K60 5.1 hat sogar Lastindex 69.
Du kannst auf Tubeless-Felgen Reifen mit Schläuchen fahren.
Es gibt leider in dieser Größenkombination als halbwegs vernünftige Reifen mW nur noch Conti TKC80 und Heidenau K60.
Wenn du moderne Reifen fahren möchtest, wirst du metrische - möglichst ohne Hersteller- oder Profilbinding - eintragen lassen müssen.
Vg S