Beiträge von DieterA

    Zitat

    Mach eine der korrekten Schrauben mal raus und schau Dir an, wie die aussieht!

    (nicht jeder Schrauben- und Muttenkram vom ALDI ist für jede Aufgabe geeignet!)

    Also - hm - was mich betrifft: ich habe mir eine plausible Antwort ein paar Zeilen nach meiner Frage selber gegeben...

    Für mich ist klar, dass die Originalschrauben zu verwenden sind. Im Übrigen sind es möglicherweise Passschrauben, also Schrauben, die unterhalb des Kopfes einen genauen zylindrischen Teil haben.


    Ich wünsche ein schönes Wochenende!

    Dieter


    PS: und nun habe ich als Forumssoftwareneuling sogar ein Zitat zustande gebracht.

    Kugellager:

    Nach meinen Unterlagen (Revue MOTO Technique "XL600R...") ist es ein

    6202 U, auf einer Seite abgedichtet.

    Hallo


    Da kann man sich fragen: Warum werden die Sechkantkopfschrauben beanstandet?


    Auch dort ist die Auflagefläche normalerweise rund, vermutlich aber etwas kleiner als bei den Originalschrauben.


    Der Hauptgrund wird wohl der sein, dass bei den korrekten Schrauben eine abgerutschte Kette oder sonst ein Hinderniss an den sanft schrägen Kopfflächen einfach abrutscht. Beim den deutlich vorstehenden Sechkantköpfen kann sich aber ein unter Umständen gefährliches Mitnehmen und Verklemmen ergeben.


    Lasst Eure XLs nicht überhitzen.... Für temperaturgerechte Schmierung habe ich 20W50 verordnet.

    Gruss, Dieter

    Hallo Dieter


    Das war wohl das Treffen in der Nähe von Schaffhausen, organisiert von den beiden lokalen XLV (2 Zylinder mit Kardan) - Spezialisten. Ich war dabei und werde vielleicht noch ein paar Bilder finden.

    Gruss, Dieter

    Halllooo Radek


    Schön von dir zu hören! Natürlich erinnere ich mich an das "Wickelseminar" - und es freut mich, dass die Spule lange funktioniert hat - trotzdem ich an diesem Abend nicht mehr so ganz fit war. Denn in der Nacht vorher habe ich kaum ein Auge zu getan, wegen eines notfallmässigen Reparatureinsatzes bei einem Kunden.

    Mein Labor und meine Werkstatt gibt's immer noch, ganz in der Nähe an einem anderen Ort. Das alte Industriegebäude hatte einem neuen Block zu weichen.


    Melde dich doch bitte, wenn du wieder mal in der Gegend bist - ich freue mich darauf.


    Dieter

    Hallo Jürgen,


    ja, es war war ein guter Entscheid, meiner XL, die sehr lange Zeit mit Problemen darnieder lag, im Sinne der Rehabilitation einen etwas weiteren Ausflug zuzumuten (Klartext: vor allem natürlich wegen mir selber, um Euch zu sehen!). Es war ein schönes Treffen in Rheinfelden, mein herzlicher Dank geht an René, Carmen und an alle anderen Teilnehmer.

    Und natürlich auch von mir an Toddy, mit dem ich kurz gesprochen habe: meine besten Wünsche zur baldigen Genesung!


    Dieter

    Hallo Markus


    Ich habe mit einem Winkelblech nicht die normale Zigarettenanzünderdose, sondern das kleinere Modell der Fahrzeugdosen mit 12mm Innendurchmesser angebaut (Platzgründe). Dazu gibt es käufliche Verlängerungskabel mit dem 12mm Stecker und der Standard-Muffe am anderen Ende, beides von Conrad. Das USB-Teil liegt dann schön trocken im Tanksack. Vielleicht gibt es ja wasserfeste 12V-zu-USB-Wandler, ich ziehe meine Lösung vor. Die verwendete Buchse-Stecker-Kombination ist einfach aufgebaut, genügend korrosionsbeständig (hat bei mir Winterfahrten gut überlebt) und hat gute elektrische und mechanische Eigenschaften, da massive Messingteile federnd aufeinander reiben.


    Gruss Dieter



    xl60012Vdose200718prr.jpg

    Am vergangenen Samstag den 11. Juli habe ich den nachfolgenden Text verfasst (dank separatem Editor und Speicherung noch vorhanden) - doch er blieb nicht im Forum hängen. Wohl mangels Uebung meinerseits.....

    ----------


    Passwort wiedergefunden - Freude herrscht!


    Liebe XL-Leute!


    Im März habe ich mich nach längerer Abwesenheit wieder im Forum angemeldet.

    Kurz darauf ist mein Passwort aus meinem Kopf verschwunden und die schriftliche Sicherung war auch weg.

    Letztere habe ich nun wiedergefunden.


    Für die sympathischen Antworten auf meine Neumeldung danke ich allen sehr herzlich!


    Es war nicht nur wegen der Corona-Angelegenheit eine besondere Zeit, auch erhielt ich für meine zwei Motorräder Aufgebote zur amtlichen Prüfung ("Tüv" oder Hauptuntersuchung sagt man wohl in Deutschland). Dabei war die XL600R das grosse Sorgenkind - diese Maschine war seit 2017 praktisch unfahrbar. Sprang leicht an, aber nach zwei Kilometer Fahrt keine Leistung mehr und vielleicht auch überhitzt.

    Die XL läuft nun wieder, hat die Prüfung bestanden, ist etwas laut im Kopf, macht aber trotzdem Spass.


    Ich werde bald über die technischen Sachen berichten.


    Beste Grüsse an Alle

    Dieter


    PS: Klar, das Passwortproblem hätte ich auch via Administrator lösen können...

    Hallo !


    Vielleicht liegt bei mir noch eine kleine Fahrt nach Norden über die Grenze drin, mit meiner auferstandenen XL600R (jaaaaa, wirklich, nicht mit der GSXR!).

    Wenn die Anmerkung "Kapazitätsgrenze erreicht" den Satz "Alle anderen sind natürlich auch gerne willkommen, doch dann gilt Selbstversorgung" ungültig macht, so werde ich das mit Fassung tragen und Euch vom der Umzäunung des "Festgelände" her freundlich zuwinken.


    So oder so: ich wünsche Euch noch einen schönen Abschluss des Treffens und gute Heimfahrt!


    Liebe Grüsse

    Dieter

    Hallo XL-Freunde


    Gut, dass es dieses Forum (wieder) gibt! Und einige mir altbekannte Namen sind auch zu finden und wecken gute Erinnerungen.


    Den Namen Dieter gab es in früheren Forums-Versionen auch mehrmals, mein Name war mal dieter2 (oder dieter3 ?), später dieterxyz nun dieterA. Und ich glaube, ich war immer der Südlichste, nämlich aus der Gegend von Luzern.


    1995 erlebte ich die erste, abschnittweise angespannte Begegnung mit einer XL600R. Mit der Zeit entstand daraus ein freundschaftliches Verhältnis, allerdings mit klarer Rollenverteilung. Lange war auch eine XL600LM im Einsatz - meine beste Reisemaschine, und jetzt werde ich bald die krank geschriebene XL600R (#2) gesundpflegen.


    Zum Glück habe ich in meiner XL-Anfangszeit das Forum XL600.de entdeckt. Dort haben wir in kleinem Kreis intensiv um Antworten gerungen auf die vielen Fragen, die uns die XLs aufgegeben haben. War das eine spannende Zeit!


    Im Sommer 2004 erreichte ich mal erst spät nachts mit meiner XL das Reiseziel, eine gemütliche Hütte am Auerberg im Allgäu. Dort wurde ich von den mir bis anhin nur vom Forum her bekannten XL600-Leute herzlich empfangen. Mein erstes dieser Treffen - die mir alle in bester Erinnerung bleiben. Meine Ankunft war deshalb derart spät, weil die XL600LM unterwegs eine teilweise Dienstverweigerung beging. Und das wiederum führte zu meiner ersten eigenen Lichtmaschine-Neuwicklung. Zudem lernte ich den Grund für einer Konstruktionsänderung kennen, welche Honda bei den letzten PD04-Modellen vorgenommen hat.


    Werkstatt-Status: einerseits "eher schlicht" (mühsame Hebelei beim Reifenwechseln) anderseits auch "not too bad" (vom Beruflichen her: kleine feinmechanische Werkstatt, Elektroniklabor und viele, viele Messgeräte).


    Spezielle Bereiche eigener "Operationen" und Untersuchungen an XLs sind: Neuwicklungen, auch Zündungsladespulen, Elektrik allgemein, Motorbetrieb ohne Ladespule, Messung der Ventilüberschneidung, Zeitanalyse des Ankickvorgangs etc.


    Das hat letztlich alles auch Spass gemacht, aber eigentlich ist für mich die beste Beschäftigung mit einer XL das Fahren. Und anregend ist es auch, zwischendurch mit einem ganz anderen Motorrad abwechseln zu können (750GSXR von 1992).


    Ich freue mich auf gute Diskussionen und hoffentlich ergibt sich auch mal ein Wiedersehen bei einem XL-Treffen.


    schöne Grüsse

    Dieter


    PS:

    1) Wo sind sie geblieben, all die schönen alten pdf-Files (z.B. das "Werk" über die Zündelektrik von Olli aus Hamburg, ThomaS und mir) ?

    1) dieterA verwende ich nur hier in diesem Forum, das gilt/galt auch für die alten Namen.

    Hi

    Schotterpässe fragt nach den Ursachen der Korrosion.

    Siehe meine Bemerkungen etwas weiter oben.

    Zwei verschiedene Metalle in Kontakt zusammen mit Wasser (Salzwasser) geben ein elektrochemisches Element und das unedle Aluminium wird angegriffen... Und das mit dem Schrumpfschlauch ist wirklich kein Witz.


    Dieter [XL-Neuling mit etwas Erfahrung ;-) - Vorstellung kommt noch ]

    Schönen guten Morgen allerseits - in dieser wahrhaft schwierigen Zeit


    Meine XL600LM musste einige Winterfahrten mitmachen - ich kenne dieses Korrosionsproblem. Die blätterteigartige Schicht ist ja die bei der Herstellung aufgebrachte Eloxalschicht, also Aluminiumoxid, extrem hart und scharf. Die mit Schaber und Schleifer gereinigten Stellen sind dann blankes Aluminium und so wiederum besonders anfällig für Korrosion. Diese Stellen habe ich mit 2-Komponenten-Kleber als Schutzlack bestrichen. Abplatzungen der scharfen Eloxalschicht sind natürlich ein grosse Gefahr für den Schlauch. Schön bei der PD04 Felge, dass man schlauchlose Reifen aufziehen kann. Falls doch ein Schlauch nötig ist (selbstverständlich bei der PD03), so empfiehlt es sich, das Ventilstück des Schlauches mit einem Schrumpfschlauch dort elektrisch zu isolieren, wo ein Kontakt mit dem meist blanken Aluminium des Ventillochs möglich ist. Die beobachtete Zerstörung ist meines Erachtens auf den Kontakt des vernickelten Ventils mit dem blanken Aluminium zurückzuführen, in Gegenwart von Wasser, natürlich vor allem im Winterbetrieb. Elektrochemie von ihrer destruktiven Seite! Dass die Zerstörung dann noch an der erwähnten Stelle durchbricht, ist mit der mechanischen Schwächung der Felge durch das Ventilloch zu erklären.


    Freundliche Grüsse

    Dieter

    Hallo Björn


    Gratulation zum Erfolg! Aber mit loser Zündkerze, das ist ja schon speziell! Ich verwende meist den Original-Honda-Kerzenschlüssel. Ist die U-Scheibe (Federscheibe) auf der Kerze drauf ?


    Neben all den klassischen Schwachstellen beim Ankickvorgang geht oft der Entstörwiderstand im Kerzenstecker vergessen. Der wird durch eine Feder gegen den tief versenkten Kontaktknopf im Bakalitgehäuse gedrückt. Das gesamte Packet kann sich aber lösen, wenn die geschlitzte Madenschraube (die nimmt auch das Gewinde der Zündkerze auf) lose ist. Es entsteht eine zweite Funkenstrecke im Innern des Steckers. Dann muss dort alles gereinigt und sauber gekratzt werden, denn die durch den inneren Funken entstehenden Oxidschichten wirken isolierend. Diesen Fehler habe ich schon zweimal miterlebt - nach der Behebung des Schadens hatte ich - vom Ankicken her - ein "neues Motorrad".


    Gruss

    Dieter