Beiträge von Ingbilly

    Kann ich so noch nicht sagen, nachdem die ein paarmal wasserlos war, wurde sie natürlich nicht besser.

    Die hatte sofort nach dem Befüllen wieder Leistung, jedenfalls soviel, daß es zum Anlassen reichte.


    Ich hab sie grad mal raus und an ein anderes Ladegerät angeklemmt.


    Kann schon sein, daß die jetzt einen Drücker hat.

    Warum ich davon ausgehe, daß das Ladegerät funktioniert?

    Weil ich damit über den Winter die Batterie vom Erdbeerkörbchen meiner Frau versorge und da gings auch immer.

    Es ist so ein Bosch-Erhaltungsladegerät, genau das da:

    https://www.amazon.de/Black-De…C3%A4t-Volt/dp/B005VX9IO0


    Ich hab aber auch andere Geräte, kann ich gerne mal durchprobieren.


    Bin grad gefahren. Die XL stand ohne Ladegerät über zwei Tage. Batterie schaffte es nicht.

    Nach dem Ankicken bin ich 12 km gefahren, dann schafft die Batterie den Start wieder, aber eine Orgel-Orgie wird die nicht schaffen, die war schon recht schwelg.


    Gruß

    Jürgen

    Habe an der Batterie mal den Füllstand markiert und dann über zwei Tage am Erhaltungsladegerät gehabt.

    Heute dann mal eine kleine Ausfahrt gemacht.

    Vor Abfahrt war der Füllstand ok, bei Rückkunft auch. Es waren aber auch nur knapp 80 km.


    Ich werde beobachten.


    Wenn Regler, dann woher?


    Gruß

    Jürgen

    Nabend,


    ja, warum?

    Meinst Du, der bläst und heizt die Batterie an?


    Das ist da dicht, ich hab durch einen Glücksfall einen kompletten Edelstahlauspuff bekommen, der astrein passt und natürlich auch dicht ist.

    Aber die Idee ist nicht schlecht, da käme man nur schwer drauf.


    Gruß

    Jürgen

    Hallo,


    ich habe seit der Ausfahrt an der LGKS ein seltsames Phänomen an der XL RM.

    Die Batterie wird immer wieder leer. Nicht stromleer, sondern wasserleer.

    Wenn ich Wasser auffülle, dann geht die Batterie auch wieder.


    Erst dachte ich, ich hätte die auf der Grenzkammstraße doch zu arg geschüttelt.

    Nun aber stelle ich fest, daß die immer wieder leer wird.

    Ich finde keine Leckagestelle, also verkocht das Zeug vermutlich.


    Hatte dann das Ladegerät in Verdacht, an dem die Gute den Winter über hängt, aber es scheint so, als wäre das Ladegerät brav.

    Somit gehe ich im Moment davon aus, daß die Lichtmaschine die Batterie zu stark bestromt.

    Bei der Messung der Spannung parallel auf der Battiere im Leerlauf und auch bei etwas mehr Drehzahl kommen aber für mich keine unerklärlichen Werte raus. Da tauchen mal 14 Volt auf, das sollte nicht reichen, um die Batterie auszukochen.


    Irgendeine Idee?

    Für den Reglertausch auf Verdacht, was nehmt Ihr da so?


    Gruß

    Jürgen

    Hallo,


    hab beim Aufräumen noch zwei 250er gefunden.

    Einmal eine komplette Maschine und einmal Rahmen mit Brief und allen Teilen in Kisten, bis auf den Motor. Also der Motor ist da, aber der hats hinter sich.


    Nun war die Idee, in den leeren Rahmen einen Motor der CB250RS einziehen zu lassen. Hatte verschiedentlich den Hinweis gefunden, daß der passen könnte. Tut er nicht, das weiß ich jetzt nach der fehlgeschlagenen Anprobe auch.


    Dann werden die halt wieder original, ist ja auch schön.


    Nun hab ich mich aber dann mal versucht, mit den Fahrgestellnummern und den K-Varianten zu beschäftigen und stoße auf komische Dinge.

    Hier:

    https://nippon-classic.de/clas…da/honda-sl-250s-xl-250s/

    sind ein paar Infos, insbesondere zu den verschiedenen Leistungen und den Fahrgestellnummern.

    Ich hab die 100xxxx und die 100xxxx und der Liste nach müßten das K0 aus bis 1974 sein.

    Die Dinger haben aber eine EZL von 1976 (ok, könnten Ladenhüter gewesen sein) und in den Papieren wurde bei beiden Mopeds die Leistung von 20 PS auf 17 PS handschriftlich (mit Stempel und Unterschrift) geändert und eine Leistungsbeschränkung (Hülse im Auspuff) eingetragen.


    Ich versuche da jetzt erstmal Licht ins Dunkel zu bringen, bevor es auf die Bühne geht.


    Also, kennt sich da jemand besser aus, als ich ?

    Ach, vielleicht noch eine Info zu den Farben. Die leere Maschine hat ein weißes Schutzblech hinten, der Rest ist überschmiert, die Seitendeckel sind schwarz. Die komplette Maschine ist schwarz, der Tank ist seitlich rot.

    http://www.ingbilly.de/images/…onda_xl/xl250/klbi250.jpg


    Gruß

    Jürgen

    Ach so, ich hab gedacht, Du bist vom Fach.


    Es kann sein, daß der Nocken nicht rundrum gehärtet ist. Es gibt Nocken, die sind nur ab der Rampe über den Nocken gehärtet, der Grundkreis ist "weich".

    Das sieht man, wenn man den Nocken seitlich minimal überdreht und dann anäzt.

    Dann kann man die Tiefe der Härteschicht sehen und auch seitlich die Härte messen.

    Diese Härte wird EHT (Schlagwort für Wiki) genannt und nimmt nach innen hin ab.


    Aber auch wenn der Nocken rundrum gehärtet ist, wirst Du kaum einen Eindruck in die Lauffläche machen wollen.


    Gruß

    Jürgen

    So wie ich die andern jetzt verstanden habe, wurde der also von außen kaputtgeputzt :-)


    Aber ernsthaft: Kommts mir nur so vor? Es sieht irgendwie so aus, als habe der Schlauch zwei Schichten. Die innere Schicht schaut ganz brauchbar aus, die äußere Schicht ist schön gleichmäßig mit Rissen versehen. Sogar die Teilung schaut "gut" aus.

    Danke, ja genau, das meinte ich.

    Dann stimmt die Beschriftung der Nocken in meinen Diagrammen.

    Zwei Dinge müsste ich korrigieren, bzw. hab ich schon korrigiert. Drehrichtung und ich müßte alles um ein halbes Grad Nockenwelle nach links verschieben.


    Gruß

    Jürgen

    Hallo,


    dann würde das mit der groben Gabel kalkuiert, der Ventilhub Einlass der hier liegenden Nockenwelle 8,6mm.

    Meint man, das reißt es raus?


    Ach zefix, ich war heut wieder am Werkeln, hab aber wieder vergessen, nachzuschauen, welcher Nocken welches Ventil bedient.


    Gruß

    Jürgen

    Carlo

    ach jetzt komm ich dahinter, Du meinst, ich habe die Beschriftung der Nocken verwechselt.

    Äh, das kann sein...


    Außerdem hab ich grad tatsächlich noch einen Fehler gefunden... Ich erzähls, wenn ich den in der Darstellung behoben habe :-)


    Gruß

    Jürgen

    Nabend,


    die Wellen wurden alle in einer Aufspannung gemessen, nur bei dem Bild "abgelatscht" habe ich die zwei Wellen beim Eintragen in die Tabelle etwas verschoben, damit man die zwei Wellen getrennt sieht. Sonst sähe man nur den abgelatschten Teil.

    Nimm also Referenz lieber das andere Bildchen, nicht das mit der abgefahrenen Nocke. Da wollte ich nur zeigen, wie sowas ausschaut, wenn der Nocken sozusagen weg ist.


    Die Meßvorrichtung wurde in Drehrichtung der Nockenwelle im Motor gedreht, also so unter der Meßvorrichtung durchgedreht, wie sich die NW unter dem Hebel dreht.

    Allerdings habe ich praktisch "gegenüber" angefangen, damit ich mit dem Meßtaster nicht über die Nocken rumpeln muß, wenn ich in der Höhe verfahre. Ich habe also bei jedem Nocken am Grundkreis angefangen, sozusagen am Zünd-OT (nicht Zündzeitpunkt)


    Es ist aber keine Ventilerhebungskurve, aufpassen, es ist die Nockenform. Die Ventilerhebungskurve nehme ich mit einem Hebel auf, der ist ja auch geformt und beeinflusst die Erhebung.


    Nur um sicherzugehen: Wie herum dreht sich Kurbelwelle und auch Nockenwelle, wenn ich von links auf den Motor schaue. Dreht sich doch gegen den Uhrzeigersinn, oder?


    Um nun Auslass nach Einlass zu bekommen, müsste man die Diagramme nur weiter aneinanderhängen, aber wozu braucht man das?

    Man bekommt doch nur in dieser Darstellung eine Ventilüberschneidung dargestellt. Setzt man Einlaß vor Auslaß bekommt man die Überschneidung nicht raus.

    Das entspräche zwar der schön logischen Folge "erst rein, dann raus", aber zwischen rein und raus ist nix, nur zwischen raus und rein hat man die Überschneidung.


    Allerdings bräuchte man bei der Nockenform keine Überschneidung, weil die da ja technisch wirkungslos ist, die Überschneidung bräuchte man nur bei der richtigen Ventilerhebungskurve.

    Ich wollte aber sehen, ob die EGUs vielleicht auch die Position des Nockens "verdrehen", wenn sie ihn umschleifen.


    Scheint aber nicht so zu sein, oder ich wurde mit der EGU beschissen. Könnte auch sein.


    Ich hab mal nur eine Welle im Diagramm gelassen, die jeweiligen Einlassnocken bzw. Auslassnocken liegen übereinander.


    Gruß

    Jürgen

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    Hallo,


    darum auch meine Frage nach dem Ventilhub.

    Beispiel:

    Wenn dieser Nocken imstande sein soll, ein Ventil um 8mm anzuheben (über Hebel) und dazu einen Nockenhub von 6 mm hat, hat die Hebelage eine Übersetzung von 8/6 und würde also das Ventil auf 8,26mm heben. Daher müsste ich jetzt das Hebelverhältnis rausmessen oder eben über den Ventilhub die Übersetzung ausrechnen.


    Darum hätte ich auch gerne gefragt, ob jemand hier noch eine exotische Welle auf Lager liegen hat, die ich mal durchmessen könnte.

    Wenn also jemand hier eine Tuningwelle hat, würde ich mir die gerne mal auf die Meßvorrichtung spannen.


    So wie im Bildchen sah die Nockenwelle aus, die ich aus meinem Motor ausgebaut hatte.

    Kein Öl im Kopf, wegen Ölfilter falsch herum eingebaut.

    (habe die Nocken (gelb und grau) seitlich etwas verschoben, damit man den Unterschied besser sieht)


    Gruß

    Jürgen

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