Beiträge von manni

    Ralf halt durch! Das ist nichts, was man nicht in den Griff bekommen könnte! Und wenn die Gute wieder läuft, mach bitte ein Bild von dir. Das breite Grinsen möchte ich gerne sehen!


    Viele mitfühlende Grüße

    Manni

    Danke für das Angebot Swen! Das Foto habe ich bei Abholung geschossen. Bei mir in der Garage ist mittlerweile nicht mal mehr Platz für einen Föhn, geschweige einen Ofen.

    Der Preis passte, musste dem Besitzer nur erstmal klar machen, dass er komplett daneben liegt.

    Zum Unterstellen der beiden Fahrgestelle habe ich mich in eine Motorradgarage eingemietet. Wenn ich noch ein paar Fahrräder verkauft bekomme, ist wieder etwas Platz zum Basteln da ...


    Viele Grüße

    Manfred

    Ihr habt Recht, die beiden Leichen sind bei iih bäh Kleinanzeigen angeboten worden. Vollkommen überzogene Preisvorstellung. Der Edelstahlkrümmer und auch der zugehörige Auspuff, beide in stark überarbeitungsbedürftigem Zustand, waren für mich der Anlass zum Zuschlag. Und es war sozusagen bei mir vor der Haustür, also so gut wie keine Transportkosten.

    Der Winter ist gerettet. Es darf nur nicht allzu kalt werden. Ich habe nämlich keine Heizung in der Garage.

    Ich halte euch auf dem Laufenden!

    Moin zusammen,


    letztens tauchte im Rahmen der aktuellen Zulassungsstatistik die Frage auf, wo denn die PD 03 geblieben sind. Zwei der Vermissten sind bei mir gelandet, siehe Foto.

    Neuerwerb_XL600.jpg


    Den bei Erwerb bereits offenen Motor habe ich mir etwas genauer angesehen:

    - Zylinderkopf gerissen

    - ein Ventil war nur mit einem Keil befestigt =O

    - das Dekompressionsventil ist verbogen (wie kriegt man sowas hin?)

    - Kühlrippe am Zylinder abgebrochen

    - der Pickup für die Zündung hat einen Bart aus Fe-Spänen

    - die Schaltwelle ist abgenudelt

    Da fiel mir die Entscheidung leicht: dies wird mein Mock-up Motor für Anpassungsarbeiten bei meinen diversen Basteleien. Der andere ist hoffentlich brauchbar. Das wird sich aber noch zeigen ...

    Das vordere Fahrgestell ist von 1984 (Modell E) und soll als Basis für einen Neuaufbau dienen, hat lt. Tacho nur knapp 44Tkm gelaufen (die hintere etwas über 74Tkm). Habe am Wochenende die Räder ausgebaut und wollte die Reifen abziehen lassen, um die Spur vermessen zu können. Der hintere ließ sich mit viel Gewalt abziehen. Der vordere hat sich standhaft geweigert. Ein Fall für die Flex! Und wieder habe ich in der HR-Felge (von außen sieht die richtig gut aus!) jede Menge Korrosion gefunden. Sieht ganz unscheinbar aus, leichte Erhebungen des Eloxals. Aber wenn man mit einem Schraubenzieher drangeht, offenbart sich das ganze Ausmaß! Ich bin der Meinung, dass die Tragfähigkeit der Felge für meine Belange ausreichend ist (keine Sozia, kein Gepäck, kein Hardcore-Gelände) und habe die Stellen mit einer gezopften Drahtbürste ausgeschliffen, werde aber alle Stellen mit einem speziellen Primer aus dem Flugzeugbau gegen weitere Korrosion schützen.

    Deshalb mein gut gemeinter Tip: schaut beim nächsten Reifenwechsel auf die Innenseite der Felgen, insbesondere hinten.


    Ernüchterte Grüße von

    Manfred

    Kurzer Zwischenbericht: der Konus ist echt widerspenstig und weigert sich hartnäckig. Werde mir eine Werkstatt mit Schlagschrauber suchen müssen ... Andererseits ist das ja nicht ungewöhnlich. Schließlich ist die Verbindung gut 35 Jahren alt. Scheint wie eine gute Ehe zu sein: schweißt zusammen ^^


    Beste Grüße

    Manfred

    Zunächst mal mein Mitgefühl, Curt. Wenn einmal der Wurm drin ist ...

    Die Messung der Lima sieht ja nicht so übel aus. Dass der Widerstand der Lichtspule etwas oberhalb der Toleranz liegt, sollte eigentlich keine Auswirkung auf den Motorlauf haben. Das sind zwei unterschiedliche Stromkreise. Muss allerdings anmerken, dass mir die Praxis der XL-Elektrik noch fehlt, habe mich bislang nur theoretisch damit auseinandergesetzt. Kämpfe aktuell noch mit der Mechanik.

    Das Hinterrad würde ich mir an deiner Stelle mal genauer ansehen. Gut möglich, dass davon die Unruhe im Fahrwerk kommt, insbesondere, wenn die Schwingenlager nicht mehr 100%ig sind.

    Kopf hoch! Du wirst dem Problem auf die Schliche kommen. Und wenn es soweit ist - da spreche ich aus Erfahrung - stellt sich ein erhabenes Gefühl ein. Unbezahlbar.!!!


    Ich wünsche dir viel Glück und einen "Mentor", der dir helfen kann.


    Beste Grüße

    Manfred

    Da muss ich dir Recht geben, Jerry. Zum Glück gibt es noch eine Vigor. Die ist angemeldet und läuft. Wenn ich mir vorstelle, dass die XL gut 30kg weniger Gewicht und ein paar Ponys mehr hat, kann ich es kaum erwarten, mit dem "Original" zu fahren.

    Allen ein schönes WE

    Manfred

    Deswegen empfiehlt es sich zwei Xls zu haben. Eine zum fahren und die andere zum schrauben. Mache ich auch gerade mal wieder 🙄😏😂

    Ich habe auch aufgerüstet. Habe jetzt 3 XL. Allerdings läuft keine davon.


    Beste Grüße

    Manfred

    Werte Schraubergemeinde,


    habe mir den Lima-Abdrücker aus den FAQ nachgebaut und heute zum ersten Mal in der Anwendung gehabt. Leider nicht erfolgreich. Der Rotor weigert sich standhaft, vom Kurbelwellenstumpf heruter zu gehen. Habe so viel Kraft aufgewendet, dass es die Schraube verbogen hat 8|. OK, war eine VA- Schraube, aber immerhin V4A. Muss ich eine 10.9er Schraube nehmen oder gibt es einen Trick?


    Etwas ratlose Grüße von

    Manfred

    Kein Druckfehler! Bevor die Ölindustrie die Motorradfahrer als willige Käufer von "Spezialölen" entdeckt hatte, war es üblich ATF (= Automatic Transmission Oil) einzufüllen.


    Beste Grüße

    Manfred

    Naja, so kompliziert ist das ja nicht. Im Prinzip geht es darum, dass der Ölkreislauf (= Rücklauf) vom Motor zum Öltank nach Abstellen des Motors - und insbesondere bei heißem, sprich dünnflüssigem Öl - seine Richtung ändert und etwas Öl in den Motor zurück läuft. Da reicht der kleine Druckunterschied aufgrund des Höhenunterschieds zwischen Öltenk und Ölpumpe. Offensichtlich reichen schon kleine Spaltmaße in der Ölpumpe, um diesen Rückfluss zu ermöglichen. Bei neueren Baumustern des Motors (z.B. XR 650) ist zur Abdichtung des Rücklaufs ein Simmerring verbaut. Den haben wir nicht in unseren Ölpumpen.

    Wenn Öl zurück geflossen ist, ist der Ölstand im Motor zu hoch. Beim erneuten Starten des Motors verursachen die drehenden Teile eine erhöhte Ölnebelproduktion. Über die Gehäuseentlüftung kommt dieser Ölnebel in den Luftfilterkasten und gelangt darüber in das angesaugte Gemisch. Um dann bläulich verfeuert zu werden.

    Die Ölpumpe sorgt dafür, dass nach relativ kurzer Zeit der Ölstand im Motor wieder "normal" ist. Dann ist die blaue Rauchfahne passé.


    Das von dir geschilderte Phänomen deutet auf den beschriebenen Vorgang hin. Überprüfen kannst du das, indem du direkt nach dem Abstellen des heißen Motors den Ölstand misst und dann später nochmal nach einer Stunde (?). Wenn sich der Ölstand deutlich geändert hat, passiert bei dir genau das, was die Engländer wet-sumping nennen.


    Beste Grüße

    Manfred

    So, Urlaub ist vorbei. Jetzt kommt Versuch, Teil 2. Ich habe mir überlegt, wie ich einen Teil des Weichmachers wieder aus den Ansaugstutzen heraus bekommen könnte: die beiden Teile werden erneut in den Umluftofen gehen, diesmal aber eingelegt in Katzenstreu. Bin gespannt, was am Ende dabei herauskommt.


    Viele Grüße

    Manfred