Beiträge von Micha ND03

    Danke Thomas,

    Du hast den Typ 6133 eingetragen.

    Außer die 2 von mir oben geposteten Lenkers, kann man noch den Renthal Typ 613 kaufen.

    6133 und 613 scheinen wohl identisch zu sein.

    Aber es scheint Prüfer zu geben, die die fehlende 3 nicht akzeptieren.

    Weiteres in anderen Foren über die Google-Suche.

    Buuooh ey Thomas S

    Dir muss man ja die Würmer einzeln aus der Nase ziehen.


    Wir sind und also einig, ohne Gutachten keine Eintragung.

    Ich habe vor 2 Jahren keinen Renthal Lenker mit Gutachten gefunden.


    Wenn ich im Google KI-Modus eingebe "renthal alu lenker mit gutachten", erfahre ich, dass es offenbar 2 Lenker mit alten Gutachten gibt.

    Bei der Firma Hessler Motorsport kann man so was kaufen.

    https://hessler-motorsport.de/…lenker-silber-titanblack/

    und bei

    https://shop-africanqueens.de/Alulenker-RENTHAL-Dakar-silber

    Wenn das einer von euch kauft, kann er dann bitte berichten wir der Lenker so ist ?


    Und nun fahre ich zum TÜV und lasse meinen Fehling eintragen...

    Und wie bzw. Wann hat man dir die Lenker eingetragen?

    War da ein Gutachten dabei?

    Ich habe das mit dem Prüfer besprochen und ohne ein Gutachten mit Materialprüfung kann er das nicht eintragen.

    Hi Paul.

    Auf der Lenkersuche mit Gutachten fand ich nur Fehling und Tommaselli.

    Die Alulenker sind nur für Racing außerhalb des Straßenverkehrs.


    Ich habe noch einen Fehling CL H übrig.

    4 Monate gefahren. Sieht noch gut aus.

    Günstig anzugeben.

    Ich denke du kannst erstmal den Sinn des Schaltplanes kontrollieren und instand setzen.


    Blinker und Hupe würde ich erstmal abklemmen und bei Seite legen.


    Dann dafür sorgen, dass die Kabel von Zündschloss korrekt zum Kabelbaum verdrahtet sind.

    Den Notaus auch abklemmen.

    Motor sollte auch ohne laufen.


    Dann kannst du noch von oben neben dem Zündschloss die Honda-Kappe öffnen.

    Da drunter ist eine Steckbrücke für 3 Kabelstränge.

    Da kannst du mal durchfegen, und nach Murks suchen.


    Alles mit dem Schaltplan vergleichen.

    Hallo Alexander,

    ich würde ja vorbei kommen, aber von Köln nach Aachen ist es doch was weit und das Problem ist, dass man Glück haben muss um den Fehler in den verbleibenden paar Stunden zu finden.


    Daher würde ich dir empfehlen, den Killschalter und das Zündschloss komplett zu zerlegen.

    ( Achtung kleine Bleche, Federn und Kügelchen die gerne meterweit weg fliegen )

    Alles sauber machen, die Kupferbleche und Kontakte korrosionsfrei bürsten ( habe Dremel dazu benutzt )

    Alles einfetten ( Habe Molykote benutzt ) Und zusammenbauen.


    Ein paar Fotos helfen viel.

    Auch vom Durcheinander unter der Maske.


    Hier ein paar Fotos vom Zündschloss:

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    Und hier von Not Aus

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    Also keine Raketentechnik sondern ganz einfach und robust

    Hi,

    Ich habe 2 derer Dämpfer.

    Den guten habe ich vermessen.

    Der leckt nicht und glucksen tut er auch nicht.

    ( Es sei denn man stellt den auf den Kopf. Dann wird das Gas durch die Schims gedrückt mit entsprechendem Geräusch)


    Den schlechten habe ich eröffnet und noch immer die Ölflecken auf der Arbeitshose. 😵

    Da weiß ich nicht genau, was drin war.

    Hi Sebastian,


    ich habe, wie im WHB beschrieben, eine digitale Waage bis 50kg genommen.

    Darauf den Dämpfer ohne Feder langsam bis zu Ende gedrückt und mir auf dem Weg dahin die Kilos gemerkt.

    Das waren eigentlich durchgängig 30kg. Am Anfang weniger und am Ende was mehr.


    Der Dämpfer war mein alter von der ND03 der in den letzten 40 Jahren mit Sicherheit keine Wartung gesehen hat.

    Aber er ist laut WHB gut und :P nicht ;)


    Wenn der Öl-Widerstand in der Druckstufe diese Kraft erzeugt, dann sollte die Kraft ja verschwinden, wenn ich in der Mitte nicht weiter komprimiere, sondern halte.

    Das ist mir nicht aufgefallen. Ich komme an den Dämpfer nicht so einfach dran. Kannst du das mal probieren ?


    Wenn wir hier einen wichtigen Forschungsansatz sehen, kann ich das mal machen, mit einer Maschine, die den Dämpfer zusammen drückt.


    Das Folgende ist noch nicht bewiesen. Mache noch irgendwann. Bis dahin markiere ich das als fraglich:

    P.S.

    Wenn ich darüber nachdenke und mit meiner Theorie recht habe...

    Ließe sich diese Grundfederkraft erhöhen, indem man den Gasdruck erhöht?

    So könnte man eine Höhere Gesamtfederkraft mir der Feder zusammen erzielen?

    Nur Spinnerei. Habe davon noch nie gehört.

    OK. wie fährt sich das?


    Sehr gut.

    1. Der Lenkkopfwinkel in normaler Fahrt ist nun so, dass das Motorrad sehr agil ist. Es möchte quasi von alleine in die Kurve fahren.

    Ein kurzer Lenkimpuls in die falsche Richtung ( Counter Steering ) reicht und man fährt die Kurve.

    Wenn man das zu weit treibt könnte Lenkerschlagen kommen, ich aber nicht so.

    Nun bin ich in der Lage das Heck nach meinen Setup-Wünschen in der Höhe zu positionieren.


    2. Ist das zu hart?

    Nein. ganz im Gegenteil.

    Das PRO LINK arbeitet nun in seinem sensiblen Bereich, wie das mal von HONDA gedacht war.

    Das Fahrwerk reagiert gelassen auf Bodenwellen.

    Ich habe das so eine Fahrwerksteststraße. Schlaglöcher, kurze und lange Bodenwellen auch sehr tief.

    Früher hatte ich das Gefühl mit zu stark vorgespannter Feder: Extrem hart, dass einem die Zähne raus fliegen.

    Jetzt merkt man das wenig. Das wird einfach platt gebügelt.


    Geländefahrten kommen noch.

    Hat sich gelohnt auch wenn das sehr aufwendig war.


    Vielen Dank auch an die Damen und Herren der Firma Wilbers, die das möglich gemacht haben.

    Da bin ich wieder


    Bei mir gab es also folgende Fakten:

    Für eine Renovierung des Federbeines kann ich nur eines von der ND03 nehmen.

    Das wäre danach immer noch oll mit 40 Jahre alter Technik.

    Die Feder ist viel zu schlapp und es gibt keine härtere Feder für mich.

    Es bliebe das nur, sich eine Feder anfertigen zu lassen.

    Da ich nicht weiß, welche Federrate ich brauche geht das nicht.

    Es hat sich später als absolut korrekt gezeigt.


    Also neu.

    Mit ABE für meine ND03 gibt es da nur YSS oder Wilbers.

    YSS ist nicht schlecht, aber da gibt es nur eine Federrate und die Feder austauschen ist mehr Aufwand weil ich nicht weiß wo ich die her bekommen kann.


    Wilbers hat höhere Kosten, aber da wird das Federbein für mich produziert.

    Da gab es dann den 10% Oktoberfestrabatt der mir sagte: Micha jetzt...


    Nach der Bestellung bekam ich einen Fragebogen von wegen

    Mein Gewicht mit Schutzkleidung ( habe max. 100kg angegeben )

    Lebendige Fracht ( DAU ;-) ( habe ohne angegeben )

    Gepäck auf dem Gepäckträger ( habe 5kg angegeben )

    Anteil Gelände ( habe 10% angegeben )

    Fahrzeuggewicht ( habe 144kg angegeben )

    Abstimmung der Druckstufe Sport Mitte oder Komfort( habe Komfort angegeben )

    Zugstufe kann ich selbst einstellen mit 22 Klicks


    Es wurde im November geliefert. Hatte aber erstmal keine Zeit, weil ich schöne Vergaser gebaut habe und mich mit bekleben von roten XL-teilen beschäftigt hatte.

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    Es wurde von Wilbers eine Feder mit 150N/mm empfohlen und eingebaut

    Vor dem Einbau habe ich die nötige Federvorspannung in einer Tabelle berechnet.

    Ich wusste, das ich ca. 1700 bis 1800N an Federkraft brauche, damit die Feder mich in Position halten kann.

    Daraus konnte ich die erforderlich vorgespannte Federlänge einstellen.

    Federbein eingebaut und es hat sich sofort herausgestellt, dass nur 8mm Static SAG vorhanden war.

    Die Feder hatte zu wenig Federrate.


    Also Feder bei Wilbers nachbestellt

    Die hatten die auf Lager und sind sehr schnell mit der Lieferung. Vielen Dank.

    War dann immer noch zu weich.

    Das Lager an Federn vergrößerte sich...

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    Und es eskalierte dann auch sehr schnell...

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    Bis ich dann bei einer Feder mit Federrate 200N/mm gelandet bin.

    Gefühlt sehr hoch.

    Ich wollte zwischendurch immer wieder aufgeben, weil das kann ja alles nicht sein und eine Feder umbauen bedeutet ja.

    Hinterrad raus, Schwinge raus, Federbein raus, Feder tauschen, einstellen und wieder rückwärts bis fahrbereit.


    Das Folgende ist noch nicht bewiesen. Mache noch irgendwann. Bis dahin markiere ich das als fraglich:

    Ein Teilgrund für die hohe Federrate ist dass die Dämpfereinheiten unterschiedliche Eigenfederkraft durch den Gasdruck haben.

    Das originale Federbein hat eine eigene konstante Kraft auf der Waage gemessen von 30kg = 300N

    Das Wilbers Federbein hat nur 12,5kg = 125N

    Das finde ich auch sehr gut so, dass das Wilbers Federbein weniger Einfluss auf die Federkraft hat und die Feder ihren Job machen lässt.

    Das bedeutet dass das Wilbers Federbein direkt eine höhere Federrate benötigt.


    Da habe ich dann folgende SAG Werte mit einer Federlänge von 177,63mm einstellen können.

    Mit der Feder kann ich mit einer Einstellung der Federvorspannung fast meinen gesamten Einsatzbereich abdecken.

    Von grenzwertigen 60mm (62mm soll) mit leichter Sommerbekleidung bis genau an der Grenze 72mm voll beladen mit meinen schweren Frühjahrsklamotten.

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    Da ich so schwer eigentlich selten fahre über lege ich noch die Federvorspannung um 2 Klicks zu reduzieren.

    Mache ich evtl. wenn ich mehr gefahren bin.

    Übrigens sitzt die Vorspannmutter zum Einstellen sehr ungünstig tief.

    Das ist genau zwischen den Ansaugschläuchen und mit den beigelegten Hakenschlüsseln unmöglich.

    Dazu habe ich mir einen Schläger aus dem Motocrossbereich bestellt.

    Sieht aus wie ein Schraubendreher mit stumpfer Schlagfläche.

    Mit dem schlägt man sich wunderbar die Einstellringe aus Alu kaputt.

    Aber es geht nicht anders.;(

    Hallo, lange ist es her, dass zu dem Thema was geschrieben wurde.

    Inzwischen bin ich damit fertig und berichte.


    Zuerst möchte ich erklären, wie ich zur korrekten Federrate und SAG gekommen bin:

    Die ersten Werte die ich fand waren immer in mm angegeben.

    z.B. Rider SAG 100mm = gedacht für Motocross-Bikes mit 300mm Gesamtfederweg.

    Oder eben SAG von 30mm für Rennmotorräder auf Asphalt.

    Unsere Mopeds haben aber ca. 200mm Gesamtfederweg also irgendwo dazwischen weil ENDURO.


    Dann fand ich ihn hier mit einer prozentualen Angabe zum Gesamtfederweg

    WhatsApp Image 2026-05-13 at 11.36.13.jpeg

    Hier wird das genau erklärt.


    Daher meine Werte aus dem Zitat vom letzten Jahr.

    Eingebaut habe ich die Trotzdem in den originalen Dämpfer.

    Damit lässt sich nun zum ersten mal ein SAG einstellen, der vernünftigen Werten folgt, aber nur gerade eben und grenzwertig.

    Laut meinen Recherchen braucht man als

    Static SAG 10-15%, das sind dann 20-30mm bei der ND03 oder PD03

    Der SAG in der Position, in der man am meisten fährt ( bei mir im sitzen ) = 30-35% oder 62-72mm


    Nach der aufwändigen, späteren Prozedur habe ich gelernt, wie man das am besten misst um eine Entscheidung über die Federrate zu erhalten.


    1. Möglichkeit

    Federvorspannung so einstellen, das der Static Sag ca. 25mm ist.

    Drauf setzen / stellen. Ist der Rider SAG größer als 72mm, braucht man eine Feder mit einer höheren Federrate.


    2. Möglichkeit

    Federvorspannung so einstellen, das der Rider Sag ca. 65mm ist.

    Moped vom Ständer ablassen. Hat man den Static unter 20mm ( bei mir war das meistes 0mm ) braucht man eine Feder mit einer höheren Federrate.


    Das ganze dient dazu das Heck während der Fahrt in einer bestimmten Höhe zu halten, die vom Hersteller vorgesehen war um eine Vernünftige Fahrwerksgeometrie und Lenkkopfwinkel zu erhalten.

    So hat man 1/3 Ausfederweg, wenn man durch ein Loch fährt.

    1/3 Einfederweg, wenn man über einen Buckel fährt

    und 1/3 als Reserve für Sprünge, die ja auch noch absorbiert werden müssen.


    Ich schreibe weiter, wenn ich wieder Zeit habe.

    Hi,

    Das folgende Video wollte ich gerne teilen.

    Der Youtuber hat einen interessanten Lösungsansatz für einen alternativen Vergaser verfolgt....


    Eine tolle Anleitung zum 3D-Druck hinzugefügt...


    Und am Ende beschreibt er seine Philosophie, warum er den Aufwand betreibt.

    Dem kann ich mich in allen Punkten liebend anschließen:

    I love this bike and I want to keep it alive:*